Datenschutzbeauftragter

Friedhelm Chlopek

Datenschutzbeauftragter: Dass sollten Sie wissen
Abmahnungen bei Internetseiten
Die Rolle des Datenschutzbeauftragten
Unseriöse und teuere Anbieter
Angebot eines externen Datenschutzbeauftragen
Datenschutzbeauftragter Friedhelm Chlopek

# Datenschutzbauftragter: Dass sollten Sie wissen

Eine Internetseite musste schon immer eine Seite Impressum und eine Seite Datenschutz haben. Das wurde bereits im alten Bundesdatenschutzgesetz geregelt. Allerdings, fehlten diese Angaben, passierte nicht sehr viel. Trotz allem waren schon solche  Seiten abmahnfähig. Es hat sich lediglich für die Abmahnvereine und Anwälte nicht wirklich gelohnt. Das hat sich seit dem 25. Mai 2018 allerdings grundlegend geändert.

In Kraft getreten ist die neue DSGVO übrigens schon am 24.Mai 2016, zur Geltung kam sie erst ab dem 25. Mai 2018. Man wollte seitens der EU allen Akteuren Zeit für die Umstellung gaben.

Die Europäische Union hat das Deutsche Bundesdatenschutzgesetz als Grundlage genommen. Die wichtigste Änderung: Es können nun empfindliche Bußgelder von den jeweiligen Datenschutzbehörden für den Fall verhängt werden, sollten die Datenschutzrichtlinien seitens der Unternehmen, Behörden, Vereinen, Arztpraxen etc. nicht erfüllt oder eingehalten werden. Hier der Link zu einer ausführlichen Erklärung auf Wikipedia

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# Abmahnungen bei Internetseiten

Was mir in meiner täglichen Arbeit auffällt ist die Angst vor Abmahnungen. Und machmal habe ich das Gefühl, dass die Akteure am Markt Abmahnanwälte und Abmahnvereine mit der Datenschutzbehörde verwechseln. 

Die Abmahnvereine und Anwälte arbeiten so, dass sie zum Beispiel mit sogenannten Roboterprogrammen die Internetseiten durchsuchen. Werden bestimmte Schlagwörter nicht gefunden, werden diese Vereine und Anwälte tätig. In ihren Abmahnungen machen sie darauf aufmerksam, dass die DSGVO nicht eingehalten wird und dass dies sofort geändert werden muss. Für dieses Schreiben, und nur für dieses Schreiben, berechnen sie dann dem Empfänger einen „Gebühr“, die dann auch gezahlt werden muss. In Bremen wurden so fast 700 Arztpraxen heimgesucht. Diese Abmahnungen, die gerne auch mal über 1.000 Euro kosten können und bezahlt werden müssen, haben nichts mit Strafen der jeweiligen Datenschutzbehörde zu tun. 

Bitte beachten Sie folgendes: Sie können nur einmal für Ihr Versäumnis zur Kasse durch eine Abmahnung gebeten werden. Allerdings sollten Sie - sofern Sie ein solches Schreiben bekommen - die Änderungen an Ihrer Internetseite durchführen lassen. Wenden Sie sich in dem Fall einfach an denjenigen, der die Internetseite für Sie gemacht hat oder an Ihren Datenschutzbeauftragten. 

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# Die Rolle des (externen) Datenschutzbeauftragten

Der Datenschutzbeauftragte ist keine Datenschutzpolizei. Er steht im wahrsten Sinne des Wortes dem Verantwortlichen eines Unternehmens mit Rat und Tat zur Seite und weist präventiv auf Gefahren hin. Zunächst wird dazu eine Istaufnahme im Betrieb durchgeführt. In der folgenden Analyse wird der Datenschutzbeauftragte dann mit dem Unternehmer über das sprechen, was geändert werden sollte. All das wird dokumentiert. Denn Missstände bezüglich der DSGVO in dem Unternehmen sollten vom Unternehmer selbst behoben werden. Er, und nur er, steht in der Verantwortung. Der Datenschutzbeauftragte selbst darf demnach nichts entscheiden. Allerdings geht die Haftung für die Aufdeckung von Missständen nach der Beratung vom Datenschutzbeauftragten auf die Geschäftsführung über.

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# Unseriöse und teuere Anbieter für den externen Datenschutz

Die Frage, wie Sie einen seriösen Datenschutzbeauftragten finden, ist genauso zu beantworten wie die Frage, wie sie einen Lieferenten für Ihr Unternehmen finden. Bei der Suche nach einem geeigneten Kandidaten können Sie befreundet Unternehmen fragen, Sie können sich mit möglichen Kandidaten treffen. Letztlich ist es eine Frage, die Sie sich als verantwortlicher Unternehmer selbst stellen müssen: Möchte ich einfach nur einen Namen, der beispielsweise auf meiner Internetseite steht oder möchte ich jemanden, der seine Arbeit ernst nimmt und mir bei diese Thema hilft. 

Sollten Sie sich für den zweiten Weg entschieden haben, dann ist der Rest einfach: Der mögliche Kandidat sollte über eine entsprechende Ausbildung verfügen, einen Datenschutzfahrplan vorlegen und mit Ihnen einen schriftlichen Dienstleistungsvertrag eingehen, in dem alle Dinge geregelt sein sollten.

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# Das Angebot eines externen Datenschutzbeauftragten

Normalerweise werden Ihnen verschiedene Pakete bzw. Module angeboten. Eine Basispauschale beinhaltet normalerweise die Übernahme des Datenschutzbeauftragten sowie seine ständige Rufbereitschaft. 

Auftragsmodule werden normalerweise individuell verhandelt, entsprechend dem Aufwand für das Unternehmen. Normalerweise umfasst dieser "Grundschutz" den rechtlich organisatorischen Datenschutz wie auch die technisch organisatorischen Maßnahmen zur Datensicherheit.

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# Datenschutzbeauftragter Friedhelm Chlopek

Ich habe Wirtschaftsingenieurwesen an der HTW in Saarbrücken studiert.

Am 23. Juni 2018 legte ich darüber hinaus erfolgreich die Prüfung zum Datenschutzbeauftragten vor der Ärztekammer des Saarlandes ab. 

Weitere Fragen beantworte ich Ihnen gerne unter Datenschutzbeauftragter@friedhelmchlopek.com

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